Aktuelles und Interessantes


07.06.2026

Pilgernd auf die Konfirmation vorbereitet

Gut 190 km liegen jetzt hinter ihnen. Die Pilgerkonfis der Stadtkirchen-gemeinde Korbach haben sie in 10 Tagen zu Fuß absolviert. Auf einer gemeinsamen Pilgerreise, die von Eisenach auf dem Elisabethpfad/Jakobsweg nach Marburg führt, haben sich acht Konfirmandinnen und Konfirmanden auf ihre Konfirmation vorbereitet.

 

Es war das erste Mal, dass die Ev. Stadtkirchengemeinde dieses besondere Projekt unter der Leitung von Pfrin. Manuela Wolske angeboten hat. Unterstützt wurde sie von einem engagierten Team: Sven Penzenstadler und Andrea Hellenbarth (Ev. Jugend) sind gemeinsam mit den Konfis gepilgert, Rosi Hartmann und Rudi Kannel sorgten im Begleitfahrzeug bei der Ankunft in den Unterkünften immer für ein warmes Willkommen und hatten die Lebensmittel für den jeweiligen Tag schon besorgt, so dass die Pilgergruppe sich immer bestens versorgen konnte.             

 

Gruppenfoto der Pilgergruppe
Die Pilgerkonfis am Ziel an der Elisabethkirche in Marburg

Auf dem Weg setzten sich die Konfis intensiv mit ihrem Glauben auseinander. Jeder Tag stand unter einem bestimmten Thema, wie zum Beispiel Jesus, Schöpfung oder Abendmahl. Zu jedem Thema gab es unterwegs Impulse über die die Konfis nachdachten und gemeinsam ins Gespräch kamen. Zwischendurch wurde auch mal schweigend gepilgert, anfangs eine Herausforderung, am Ende der Reise für manchen ein wirklicher Gewinn. Immer wieder gab es auch kleine Aufgaben zu bewältigen: Am Diakonietag konnten die Konfis so erleben, wie wichtig es ist, Hilfe erfahren zu dürfen, wenn man selbst mit Einschränkungen leben muss.

Den Tisch, den Gott für uns deckt und von dem der Psalm 23 erzählt, erlebte die Gruppe ganz real. In einer Mittagspause wartete dank des Teams ein wunderbar gedeckter Tisch mit herzhaftem Käse, Erdbeeren und weiteren Leckereien.

 

Ein besonderer Moment war die Taufe am Silbersee. Morgens regnete es noch in Strömen, doch am Nachmittag war es trocken, so dass die beiden Täuflinge wie geplant im Silbersee bei Frielendorf getauft werden konnten. Sowohl für die Täuflinge wie auch die anwesenden Familien und die Pilgergruppe, war die Taufe im See ein ganz emotionaler Moment, der alle noch lange begleitet hat.

 

Hinweisschild für den Pilgerweg
Hinweisschild für den Pilgerweg

Die Pilgerreise war für alle eine Herausforderung – schmerzende Füße, einfache Unterkünfte, an die eigenen Grenzen gehen. Aber die Stimmung blieb an allen Tagen gut. Die Konfis und auch das Team haben diese Reise als wertvolle Erfahrung erlebt, mancher ist regelrecht über sich selbst hinausgewachsen auf dem Weg.

 

Stolz und glücklich hat die Gruppe dann am zehnten Tag die Elisabethkirche in Marburg erreicht. Mit der Bahn ging es anschließend zurück nach Korbach, wo die Eltern und Familien die Gruppe an der Nikolaikirche herzlich in Empfang nahmen. Mit einem gemeinsamen Abendmahlgottesdienst endete die Pilgerreise. Am kommenden Sonntag steht für die Pilgerkonfis jetzt noch der festliche Konfirmationsgottesdienst um 10 Uhr in der Nikolaikirche auf dem Programm und rundet dieses eindrückliche Erlebnis ab.

 



26.05.2026

Pilgerausstellung im Kilian

Pilgern liegt im Trend - das zeigte auch das große Interesse bei der Eröffnung der Pilgerausstellung in der Kilianskirche. Zahlreiche Gäste waren gekommen, um die Eröffnung mitzuerleben. Auch Pilger waren unter den Besuchern, einige waren schon gepilgert, bei anderen stand die nächste Pilgerreise bald bevor. So auch bei den Korbacher Pilgerkonfis, die Ende Mai zu ihrer Pilgerfahrt auf dem Elisabethpfad aufbrechen und bei der Eröffnung ein bisschen was über ihre Erwartungen und Befürchtungen beim Pilgern erzählten.              

 

Die Pilgergruppe steht vor der Ausstellung
Die Korbacher Pilgerkonfis mit dem Pilgerteam

Nach einem Grußwort von Bürgermeister Stefan Kieweg, erzählte Sabine Risse vom Sauerland Tourismus ein bisschen über die Entstehung des neuen, oder besser alten Pilgerwegs.

Der jetzt eröffnete Abschnitt von Korbach nach Meinerzhagen ist die sogenannte Heidenstraße, die schon im Mittelalter als Pilger- und Handelsweg genutzt wurde. Diese alte Strecke wurde nun für Pilger ausgeschildert und lädt jetzt zum Pilgern ein.

Josef Lumme vom Sauerländer Heimatbund stellte die Ausstellung vor, die bis Ende Juni in der Kilianskirche zu sehen sein wird.

Höhepunkt des Abends war der Vortrag von Comedian Pierre Schäfer aus Bad Wildungen, der in unterhaltsamer und humorvoller Art und Weise von seiner Pilgerwanderung auf dem Jakobsweg berichtet.  

 

Pierre Schäfer referiert vor der Ausstellung
Pierre Schäfer bei seinem Vortrag über den Jakobsweg


23.05.2026

Korbacher Tauffest im Schießhagen

Tauffest bei strahlendem Sonnenschein in Korbach

Besser hätte das Wetter kaum sein können am Samstagnachmittag beim vierten Tauffest der Evangelischen Stadtkirchengemeinde. Zum Gottesdienst um 14.30 Uhr sind rund 150 Menschen in den Korbacher Schießhagen gekommen. Pfarrerin Christel Wagner und Pfarrer Steffen Blum haben anschaulich erläutert, wie wichtig es ist, einen Schutzengel an seiner Seite zu wissen.  Und gemeint war damit nicht unbedingt ein Wesen mit Flügeln, sondern viel eher eine gute Gemeinschaft, in der man gegenseitig aufeinander Acht gibt. Den 14 Täuflingen wünschten Christel Wagner und Steffen Blum schließlich, dass sie stets gesegnet und behütet durchs Leben gehen. 

 

 

An vier Taufstationen wurden schließlich die Mädchen und Jungen auf ihre Namen getauft. Die Größeren konnten das Taufwasser selbst in die Becken gießen, den den Kleinen übernahmen dies Eltern und Geschwister. 

 

 

"Einfach spitze, dass du da bist" oder "Vergiss es nie", waren zwei der Lieder, die für diesen besonderen Tag im Leben der Familien standen - alles in Begleitung der beiden Bezirkskantoren Ingrid und Stefan Kammerer sowie Markus Heßler und Steffen Blum an den Gitarren und Merle Blum und Michaela Wolske an den Mikros. Mit dabei aus der Korbacher Pfarrerschaft war ebenfalls Sonja Lessing-Rümpler. 

 

Nachdem auch die letzte Taufkerze entzündet war und der Segen für alle gesprochen war, gab es Kaffee und Kuchen. Die Familien rückten sich ihre Bänke unter die schattenspendenden Bäume und genossen mit allen gemeinsam den Nachmittag. 



30.11.2025

Abschied und Neuanfang im KV

 Pünktlich mit Beginn des neuen Kirchenjahres wurde der neue Kirchenvorstand der Evangelischen Stadtkirchengemeinde in einem feierlichen Gottesdienst in der Kilianskirche eingeführt. Die 16 gewählten und berufenen Mitglieder des neuen Kirchenvorstands wurden im Gottesdienst auf ihr neues Amt verpflichtet, das sie nun 6 Jahre inne haben werden. Zur Aufgabe des Kirchenvorstands gehört es, gemeinsam mit den Pfarrerinnen und Pfarrern die Gemeinde zu leiten. Dazu gehört es, die Verkündigung des Evangeliums im Gottesdienst, in der Konfirmandenarbeit und im Gespräch mit der Gemeinde mitzubedenken. Und natürlich gehört auch die Sorge für die sachgemäße Verwendung der kirchlichen Gelder, Gebäude und Einrichtungen dazu. Dass sich 16 engagierte Menschen für diese Aufgabe gefunden haben, ist ein Segen für die Gemeinde und darum wurde die neuen Kirchenvorstandsmitglieder auch mit dem Motto „Dich schickt der Himmel“ begrüßt.                                            

 

Gruppenbild des neuen Kirchenvorstands vor dem Altar der Kilianskirche
Die Mitglieder des neuen Kirchenvorstands der Stadtkirchengemeinde

Zuvor dankten die Pfarrerinnen und Pfarrer im Namen der Kirchengemeinde dem bisherigen Kirchenvorstand für die geleistet Arbeit in der vergangenen Wahlperiode, die ja durch die Corona-Pandemie ganz neue Herausforderungen gestellt hatte. Für langjährige Mitarbeit im Kirchenvorstand wurden im Namen der Bischöfin Beate Hofmann auch einige Medaillen verliehen: Sabine Saure erhielt die Dankmedaille für ihren 12 jährigen Dienst im Kirchenvorstand. Anita Brosig und Sabine Neuhaus bekam die Maria-Magdalena-Medaille verliehen für 24 bzw. 30 Jahre Mitarbeit im Kirchenvorstand. Für ihren 30 jährigen Dienst in der Kirchengemeinde und im Kirchenkreis würdigte Dekanin Eva Brinke-Kriebel Annegret Schulz und Martina Steuber mit der Elisabeth-Medaille des Evangelischen Kirchen von Kurhessen-Waldeck.           

Musikalisch begleitet wurde der Festgottesdienst von Stefan Kammerer an der Orgel und Philipp Severin an der Trompete. Im Anschluss an den Gottesdienst waren alle zum Stehempfang in der Kilianskirche geladen, bei dem Getränke und Häppchen gereicht wurden.

 

                               

 



11.11.2025

Kirchenvorstand komplett

Logo zur Kirchenvorstandswahl

 

Nachdem am 26. Oktober zwölf neue Mitglieder für den Kirchenvorstand gewählt wurden, hat der neue Kirchenvorstand in einer ersten Sitzung vier weitere Mitglieder in den KV berufen. Damit besteht das Gremium jetzt aus 16 Laien-Mitgliedern. Hinzu kommen die Korbacher Pfarrerinnen und Pfarrer, die qua Amt Mitglied im Kirchenvorstand sind.

Die Verabschiedung des alten Kirchenvorstands und die Einführung des neuen Kirchenvorstands wird am 1. Advent, also dem 30. November 2025 in einem Gottesdienst um 10 Uhr in der Kilianskirche erfolgen.

 

Die gewählten und berufenen Mitglieder sind: 

 

Bettina Buttkus, Petra Frömel, Linda Hering, Dr. Stefan Hermann, Daniela Kaluscha, Norbert Krosse, Gabriele Meier, Udo Mohr, Johanna Katharina Müllenhoff, Bernhard Noll, Karl Oppermann, Bernd Pohlmann, Ute Reidenbach, Dr. Ute Richter, Martina Weinreich, Fritz Willems                                               

 

 



07.11.2025

Theatergottesdienst in der Nikolaikirche

Schauspielerin Friederike von Krosigk schlüpft in die Rolle einer Nonne
Pianistin und Organistin Eva Gerlach-Kling am Klavier

 

Zwei starke Frauen und die Freiheit

„Freiheit. Freiheit.“ Diese Worte schrieb Sophie Scholl 1943 kurz vor ihrer Hinrichtung auf die Rückseite ihrer Anklageschrift. „Ein Christenmensch ist ein freier Herr über alle Dinge und niemandem untertan“. Unter anderem diese Worte Martin Luthers brachten Katharina von Bora und 11 weitere Nonnen des Klosters Marienthron in Nimbschen so ins Nachdenken, dass sie sich 1523 entschlossen, das Leben als Nonne aufzugeben und das Kloster zu verlassen.

Über 400 Jahre liegen zwischen diesen Ereignissen und den beiden Frauen, die im Rahmen eines Theatergottesdienstes in der Nikolaikirche auf ergreifende Weise zu Wort kamen.

Schauspielerin Friederike von Krosigk schlüpfte während des Gottesdienstes in beide Rollen und fesselte die Besucherinnen und Besucher durch ihre beeindruckende Darstellung, während Pianistin und Organistin Eva Gerlach-Kling an Klavier und Orgel auf imposante Weise die passende Musik beisteuerte. Besonders die gesungenen Duette der beiden sorgten für Gänsehautmomente im Publikum, was auch in einem langanhaltenden Applaus am Ende des Gottesdienstes seinen Ausdruck fand. „Ich freue mich, dass wir diesen Gottesdienst in unserer Kirche durchführen konnten“, zeigte sich Pfarrerin Merle Blum im Anschluss an den Gottesdienst dankbar, in dem sie gemeinsam mit ihrem Ehemann Pfarrer Steffen Blum die liturgischen Teile übernommen hatte. Die Beispiele der beiden Frauen zeigten, wie wenig selbstverständlich Freiheit sei und wie sehr es mutige Menschen brauche, die für diese Freiheit kämpften – Menschen wie Katharina von Bora und Sophie Scholl.

 

 



07.09.25

Eröffnung Stadtteiltreff Johannes

Logo des Stadtteiltreffs Johannes

Am Sonntag, 07. September 2025 wurde im Rahmen der Kirche Kunterbunt bei strahlendem Septemberwetter der Stadtteiltreff Johannes eingeweiht.

Alle Besucher des Gottesdienstes durften über einen roten Teppich laufen  und wurden hierbei herzlich begrüßt. 

Pfarrerin Sonja Lessing-Rümpler berichtete in ihrer Ansprache von der Entstehung des Stadtteiltreffs und dankte allen Beteiligten, Helfern, Sponsoren, Ehrenamtlichen und ganz allgemein allen Menschen, die dazu beigetragen haben, solch ein Projekt auf die Beine zu stellen.

In den letzten Jahren sind sehr viele neue Angebote in der Karpatenstraße entstanden. Diese reichen von Seniorentreff, über das Café Kunterbunt, Spieletreffs für jedes Alter, "Rührei und Co.", "Korbacher Klüngel" und einiges andere mehr. Das aktuelle Herbstprogramm finden sie weiter unten. 

Kommen Sie gerne einmal vorbei: Der Stadtteiltreff ist für alle offen und ganz sicherlich ist für jeden etwas dabei.

Hier einige Impressionen von dem schönen Tag, der mit viel Spaß an verschiedenen Spielstationen, leckeren Würstchen vom Grill, Kaffee und Kuchen und ganz viel fröhlichen Gesichtern ausklang.

Download
Herbstprogramm Stadtteiltreff Johannes
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11.-15.08.25

Ferienbetreuung der Ev. Jugend

Kinder der Ferienbetreuung mit ihren selbstgestalteten Leuchten

 Das Wunder bist du“ – Ferienbetreuung der Ev. Jugend Korbach stärkt Kinder in ihren Talenten

Unter dem Motto „Das Wunder bist du“ fand in den Sommerferien die Ferienbetreuung der Evangelischen Jugend Korbach für Grundschulkinder statt. Ziel der Woche war es, die Kinder in ihrem Selbstbewusstsein zu stärken und sie ermutigen, die eigenen Talente und Begabungen zu entdecken.

Anhand der Bilderbücher „Vielleicht“ und „Warum nicht“ von Kobi Yamada und Gabriella Barouch sowie des biblischen Gleichnisses von den anvertrauten Talenten machten sich die Kinder auf eine kreative Reise. Dabei stand die Frage im Mittelpunkt: Was steckt eigentlich in mir und wie kann ich darauf vertrauen?

In vielen abwechslungsreichen Aktionen konnten die Mädchen und Jungen ihren Fähigkeiten auf die Spur kommen. So bastelten sie ein Schatzglas, in dem ihre besonderen Talente gesammelt wurden, und gestalteten ein Acrylbild mit Löwenzahn – als Symbol dafür, dass aus kleinen Samen etwas Großes wachsen kann. Beim „Markt der Talente“ hatten alle die Möglichkeit zu zeigen, was sie gut können.

Ein Höhepunkt war der Ausflug auf den Spielberg Aventura, wo nach dem Klettern und Erkunden ein gemeinsames Picknick auf dem Programm stand. Außerdem gab es einen Workshoptag mit vielen Angeboten: Kochen, Pouring, Experimente rund ums Wasser, Theater spielen oder Häkeln. Jedes Kind durfte alles ausprobieren und dabei Neues entdecken.

Begleitet wurde die Woche vom biblischen Zuspruch aus Psalm 139, der die Einzigartigkeit jedes Menschen betont. „Jedes Kind durfte erfahren, wie großartig es ist – und dass Gott ihm wunderbare Talente geschenkt hat“, so das Team der Ev. Jugend Korbach.

Mit viel Freude, Kreativität und Gemeinschaft stärkten die Kinder in diesen Sommerferien nicht nur ihr Selbstvertrauen, sondern fanden auch den Mut, ihre eigenen Begabungen wertzuschätzen.

Ein besonderer Dank gilt den zahlreichen ehrenamtlichen Jugendlichen und Erwachsenen, die die Ferienbetreuung engagiert begleitet und möglich gemacht haben. Ebenso gilt ein herzliches Dankeschön Frank Jungrichter und Susanne Mertz, deren großzügige Spende den Ausflug ermöglicht hat.

 



07.06.2025

Fröhliches Tauffest gefeiert

Was haben eine Wasserspritze, ein Abzieh-Tattoo und die Taufe gemeinsam? Ganz klar: alle drei funktionieren nicht ohne Wasser. Und so stand das 3. Korbacher Tauffest ganz im Zeichen des Wassers. Pfarrer Markus Heßler und Pfarrerin Merle Blum legten in ihrer Ansprache die Bedeutung des Wassers aus – und dabei wurde es auch ganz schön nass – zumindest für Merle Blum, die eine ordentliche Portion Wasser aus der Wasserspritze abbekam. Aber auch eine Rose aus Jericho wurde ins Wasser gelegt, um zu veranschaulichen, welche Kraft Wasser hat: aus scheinbar totem Gestrüpp wird mit Wasser nach einer Weile wieder eine lebendige Pflanze. Und auch bei der Taufe spielt das Wasser ja eine elementare Rolle: Wir taufen mit Wasser und auch wenn es kurz nach der Taufe schon wieder verflogen ist, so bleibt die Taufe doch ein Leben lang gültig.

 

Pfarrer Markus Heßler und Pfarrerin Merle Blum predigen vor dem Altar mit den Taufkerzen.

Sieben Täuflinge empfingen dann beim Tauffest am 7. Juni ihre Taufe. An drei Stationen wurde – wetterbedingt diese Jahr in der Kilianskirche und nicht im Schießhagen – getauft. Die Familien versammelten sich um die Taufschalen und feierten die Taufen im Anschluss bei Kaffee und Kuchen in der schön dekorierten Kilianskirche. Wer wollte, konnte sich zur Erinnerung an seine eigene Taufe ein Abzieh-Tattoo aufkleben: Meine Taufe – ein Segen, war darauf zu lesen. 

Sieben Taufkerzen auf dem Altar

Musikalisch wurde das Tauffest von CrosSing begleitet, die mit schwungvollen Liedern zum Mitsingen einluden.

Die Kirchenband CrosSing begleitet den Gottesdienst musikalisch


14.02.2025

Leben   Liebe   Segen

 

Nach dem erfolgreichen Auftakt im letzten Jahr sind auch in diesem Jahr viele Paare der Einladung zum "Valentins-Date" in die liebevoll geschmückte Nikolaikirche gefolgt. Heliumgefüllte Herzballons, die an den Kirchenbänken schwebten, gaben der Kirche eine ganz besondere und wohlige Stimmung - genau richtig für einen Abend rund um die Liebe. 

 

Die Andacht von Pfarrerin Manuela Wolske und Pfarrerin Merle Blum stand unter dem Motto "Kribbeln im Bauch" und hat die Herzen vieler Paare höher schlagen lassen. 

In den darauf folgenden Stunden hatte man die Möglichkeit, bei einem Glas Sekt ins Gespräch zu kommen oder die zahlreichen kreativen "Liebes-Stationen" in der Kirche zu besuchen. Zudem standen Merle Blum und Manuela Wolske den ganzen Abend für ein Gespräch zur Verfügung und gaben auf Wunsch den ganz persönlichen (Liebes-)Segen. 

Ein Highlight des Abends war ganz sicherlich auch die musikalische Leistung der Sängerin Viktoria Nierhaus und des Pianisten Christopher Peel. Gefühlvoll sorgten sie für viele emotionale Momente. In ihrer "Love-Jukebox" boten sie live vorgetragene Liebeslieder an, die man sich von ihnen wünschen konnte. 

 

Es gab viele Gänsehautmomente und glückliche Gesichter an diesem Abend. 

Und die Aussage vieler war bei der Verabschiedung: "Es war toll - nächstes Jahr sind wir wieder dabei!"

 



21.12.2024

Wie schmückt man einen Baum?

Der Gemeindeausschuss Kilian hat - wie in anderen Bezirken ebenso die Gemeindeausschüsse - den Baum im Kilian geschmückt. Ein paar Eindrücke dazu findet man hier. 

Die Fotos sind von Karin Stallmann und Martina Weinreich. DANKE!



18.12.2024

Wie kommen die Bäume in die Kirche?

Viele Korbacher – ob Groß oder Klein - sitzen am Heiligen Abend in einer der Korbacher Kirchen und bestaunen den funkelnden und schön geschmückten Weihnachtsbaum.
Aber haben Sie einmal darüber nachgedacht, wie der Baum eigentlich in die Kirche kommt, wer ihn einstielt und im Anschluss so festlich schmückt?
Genau deshalb erscheint dieser Artikel auf unserer Homepage: Denn hierfür bedarf es jedes Jahr aufs Neue vieler fleißiger Hände, die alle ehrenamtlich arbeiten. An dieser Stelle noch einmal ein herzliches Dankeschön!
Aber jetzt der Reihe nach: Die Bäume wachsen im benachbarten Sauerland. Bis zu ihrer Bestimmung als Weihnachtsbaum in einer unserer Korbacher Kirchen haben sie dort viele Jahre die Sauerländer Luft genossen.
Denn wussten Sie, dass eine Nordmannstanne mit einer Größe von ca. 2 m ungefähr 10 - 12 Jahre alt ist? Eine Fichte wächst zwar etwas schneller, aber braucht für diese Größe auch ungefähr 7 Jahre.
Nordmannstannen können ein Alter von 500 Jahren erreichen und eine Höhe von 40 – 60 Metern!
Der Weihnachtsbaum in der Kilianskirche ist aber „nur“ ungefähr 5 Meter hoch und wurde am 17. Dezember frisch aus dem Sauerland angeliefert.
Der Korbacher Männerstammtisch kümmert sich seit Jahren darum, dass die Bäume sicher in den Kirchen stehen. Statt eines wie sonst geselligen Abends reisten am 17. Dezember die Männer von Kirche zu Kirche. Vor dem Südportal der Kilianskirche wurde der Zollstock gezückt, der Stamm vermessen und ebenso der dazugehörige Christbaumständer.

Nach etwas Fachsimpelei, fachmännischem Sägen und einigen Einwürfen, dass der Stamm hier oder da noch etwas Nacharbeit erfordere, lief alles wie am Schnürchen: Jeder wusste was zu tun ist: Routiniert packte das Trage-Team den Baum, 2 weitere Männer öffneten die Flügeltüren der Kirche und der Küster rückte den vorab platzierten Christbaumständer zurecht.
Ruckzuck war der schwere Baum eingestielt und aufgestellt.

Jetzt nur noch ausrichten…
Ich kann Ihnen sagen: Das ist wie zuhause!
Der eine sagt „noch etwas nach rechts“ – „nein, das war zuviel! Wieder zurück“!
Der andere sagt: „Jetzt ist er aber hier schief, du musst weiter nach links“!
Aber das gehört doch einfach jedes Jahr dazu, oder?

Fachmännisch wurde der Stamm festgeschraubt und das Netz entfernt.
Ahhh – jetzt kann man erahnen, welches Ausmaß der Baum hat und wie schön er erstrahlen wird.
Wir geben ihm noch ein paar Tage, damit sich die Zweige neigen können und er bereit zum Schmücken ist.
Die Arbeit des Männerstammtisches ist hiermit getan, es hat wie immer alles wunderbar geklappt und ist in jedem Fall ein Abschlussfoto wert:



27.1.2024

Nie wieder ist jetzt ! - Kundgebung

Mehr als 1100 Menschen kamen zusammen, um gegen rechtsradikale Gedanken zu protestieren. Anlass waren Meldungen zu einem Treffen der Szene, bei der die Ausweisung von Menschen mit Migrationshintergrund aus unserem land geplant werden sollte. Unser Aufruf wurde von einem breiten Bündnis von Parteien und Organisationen aufgenommen.



24.06.

Tauffest mit Gänsehaut-Atmosphäre

Es gab einige Gänsehautmomente beim Tauffest im Korbacher Schießhagen am Samstagnachmittag. Bei strahlendem Sonnenschein, mit Live-Musik und ganz viel Fröhlichkeit ließen sich 13 Menschen, große und kleine, ganz offiziell in die christliche Gemeinschaft aufnehmen. Anschließend blieben alle noch unter den Bäumen sitzen, plauderten und ließen sich Kaffee und Kuchen an liebevoll gedeckten Tischen schmecken.

 

Unterhalb der Korbacher Freilichtbühne, mit Blick auf Stadtmauer und Kiliansturm werden die Familien, aber auch etliche weitere Gäste, dieses Tauffest in dankbarer Erinnerung behalten. Es war ein erster Versuch, möglichst vielen Menschen unter freiem Himmel die Möglichkeit zu bieten, sich taufen zu lassen, „und wir werden es mit Sicherheit wiederholen“, ist sich Pfarrer Steffen Blum sicher. Es war eine schöne, sehr familiäre und entspannte Atmosphäre.

 

In Korbach ließen sich neben den ganz jungen Täuflingen, die wohlbehütet in den Armen ihrer Mütter und Väter übers Taufbecken gehalten wurden, auch einige Konfirmandinnen und Konfirmanden segnen. Und es gab eine weitere Besonderheit: Bei den Bärenfängers aus Berndorf wurden gleich zwei „Männer“ getauft: Bjarne, vier Monate alt, und sein stolzer Papa Johannes. Beide ertrugen das Wasser auf ihren Häuptern sehr tapfer. „Ich war tatsächlich noch nicht getauft, obwohl ich ganz normal als Mitglied der evangelischen Kirche geführt werde“, schmunzelt der Vater. „Jetzt ist es vollbracht und die ganze Familie ist glücklich.“ Die Bärenfängers waren schnell von der Idee angetan, ihr Familienfest nach draußen in den Korbacher Schießhagen zu verlegen und das Ganze mit vielen anderen Familien und Freunden ungezwungen zu feiern.

 

Damit die einzelnen Täuflinge nicht zu lange warten mussten, hatte die Korbacher Pfarrerschaft drei Taufstationen aufgebaut. Und als es soweit war, bildeten sich drum herum kleine Menschentrauben, die die Taufen begleiteten. Für die Täuflinge gab es jeweils sehr persönliche und liebevolle Worte, untermalt von leiser Begleitmusik von Kantor Stefan Kammerer. Er bildete zusammen mit Steffen Blum und Markus Hessler die Band, die teils mit Jazz und Blues, insgesamt mit populärer Musik, die Feier gestaltete.

 

Kaffee und Kuchen spendete im Anschluss die Kirchengemeinde, ehrenamtliche Helferinnen vom Kirchenvorstand halfen bei der Bedienung und Organisation; Andrea Busch von der Evangelischen Jugend hatte sich ebenfalls mit einigen ehrenamtlichen Helferinnen verschiedene Spiele für die Kinder ausgedacht. Korbach darf sich auf jeden Fall auf die nächsten großen gemeinschaftlichen Tauffeste freuen.

Auf der Wiese im Schießhagen, unterhalb der Freilichtbühne

ab 14.30 Uhr



29.05.

Ökumenisches Fest der ACK

Viele Besucher beim ökum. Fest

Alle 3 Jahre lädt der Arbeitskreis Christlicher Kirchen in Korbach zu einem gemeinsamen Pfingstfest ein. In diesem Jahr fand das Fest im Gemeindezentrum Markus statt. Der Freiluft-Gottesdienst mit den Pfarrerinnen Christel Wagner und Manuela Wolske bildete den Auftakt für ein gelungenes Fest bei bestem Pfingstwetter. Ob in der Kirche, im Gemeindehaus oder im Bibelgarten: Überall gab es für große und kleine Besucher etwas zu entdecken, zum Mitmachen, zum Genießen, zum Innehalten und miteinander Zeit zu verbringen. 

Mit dabei waren u.a. der Ev. Kindergarten Arche Noah und die katholische Jugend, der Korbacher Posaunenchor, die Singschule Korbach, der Ambulante Hospizdienst, das Diakonische Werk, das Team des Weltladens sowie das Team der Erzählwerkstatt der katholischen Gemeinde.

Nach einem ereignisreichen und schönen Tag konnten sich die Besucher am Ende noch den "Segen to go" abholen.

Gemeindezentrum Markus

ab 11 Uhr



23.04.2023

Gottesdienst mit Prädikantin            Ute Richter

Ute Richter im Talar in der Markuskirche.

Ute Richter ist neue Prädikantin

Nachdem sie bereits vor einigen Jahren eine Ausbildung als Lektorin absolviert hatte, kam bei Ute Richter bald der Wunsch auf, sich auf diesem theologischen Weg noch weiter fortzubilden und selbstständig Gottesdienste zu gestalten.

Der Gemeindeausschuss der Markuskirche und die Mitglieder des Korbacher Stadtkirchenvorstandes haben sich sehr über diese Entscheidung gefreut und ihre Empfehlung und Zustimmung zu dieser Fortbildung gegeben.

In einem Zeitraum von rund 14 Monaten nahm Ute Richter an verschiedenen Seminaren und Ausbildungsabschnitten teil, immer verbunden mit der praktischen Erprobung in einer Mentoratsgemeinde. Das war in diesem Fall das Kirchspiel Nieder-Ense mit Pfarrer Burkhard Uffelmann als Mentor. Sie ist dort sehr freundlich aufgenommen worden und hat viel positives Feedback erhalten.

Rückblickend sagt Ute Richter, dass es für sie eine sehr bereichernde Zeit gewesen sei, herausfordernd aber auch sehr interessant und lehrreich. Spannend waren der Austausch und die Zusammenarbeit mit den 14 anderen Teilnehmer*innen, die alle mit völlig unterschiedlichen beruflichen Hintergründen an dieser Ausbildung teilgenommen haben.

 

Ute Richter hielt jetzt ihren ersten Gottesdienst als Prädikantin – und damit das erste Mal im Talar – in der Markuskirche.

Markuskirche

10.00 Uhr 



26.11.2022

Kirchenzeitung "Die Glocke"

Freuen sich über die neue Glocke: Die Verantwortlichen Pfrin. Sonja Lessing-Rümpler und Pfr. Steffen Blum sowie Martina Weinreich von der Buchhandlung Co Libri (Mitte).

Hurra, die neue Glocke ist da!

Hurra, die neue Glocke ist da - unter bewährtem Namen, aber im neuen Design: aktueller, umweltfreundlicher, kommunikativer.
Corona hat die bewährte Form auf den Kopf gestellt, aber auch die Chance für neue Überlegungen eröffnet.
Der Kirchenvorstand der Evangelischen Stadtkirchengemeinde und das Redaktionsteam haben sich Gedanken gemacht, wie die Glocke unter den gegebenen Bedingungen umweltfreundlicher und finanziell vertretbar aufgelegt werden kann. Das Ergebnis wird nicht nur im neuen Erscheinungsbild deutlich, sondern auch in der Form der Verteilung. Aus ökologischen und ökonomischen Gründen wird die Glocke nun nicht mehr flächendeckend in jeden Korbacher Haushalt verteilt, sondern vier Mal im Jahr an folgenden Orten in Korbach zum Mitnehmen. ausliegen: Kilianskirche, Nikolaikirche, Johanneskirche, Markuskirche, Buchhandlung Co Libri, Touristinfo Korbach, Bärenapotheke (Solinger Straße) , Druckerei Sprenger (Arolser Landstraße) , Bäckerei Weber (Westring). Für Lengefeld bleibt es bei der bisherigen Praxis.

Wichtige Information

 

Wem es nicht möglich sein sollte, die Glocke über die Standorte zu beziehen, wende sich bitte an das Kirchenbüro (05631-9736-183).

Wir lassen Ihnen dann gerne ein Exemplar zukommen.



06.06.

Wiedereröffnung der Nikolaikirche

Am Pfingstmontag wurde die Nikolaikirche nach über 2 Jahren Bauzeit feierlich wiedereröffnet. Nach dem Festgottesdienst mit vielen Besuchern, hatte man bei Sekt und Häppchen genug Zeit die Kirche zu erkunden, die nun viel heller und strahlender wirkt. 

Ab sofort finden hier auch wieder regelmäßig Gottesdienste statt.

Nikolaikirche

10 Uhr



22.05.

Neue Pfarrerinnen und Pfarrer

Ordination in der Kilianskirche

Kilianskirche
11 Uhr

 

Livestream noch weiter einsehbar.



3.10.2021

Jubiläum

Seit 25 Jahren an der Kilianskirche

Seit 25 Jahren ist Markus Heßler Pfarrer an der Korbacher Kilianskirche. Seit einem Vierteljahrhundert begleitet er Grundschülerinnen und Grundschüler im Religionsunterricht, hat Generationen von Jugendlichen konfirmiert, Kinder getauft, Ehepaare getraut und Menschen beerdigt. Markus Heßler ist für viele Korbacher in all den Jahren schon fast zum Familienmitglied geworden. Am Ende seines Erntedank-Gottesdienstes am 3.Oktober gratulierte der gesamte Kirchenvorstand mit Stefan Herrmann an der Spitze zum Dienstjubiläum, überreichte dem leidenschaftlichen Hobbymaler einen Gutschein für neue Pinsel, Farben und Leinwände und seiner Frau Anette Heßler einen Blumenstrauß.



29.08.2021

Corona - Teststelle

Dankesfest für alle Ehrenamtlichen

Über 1000 ehrenamtliche Arbeitsstunden und rund 4000 Tests haben die rund 45 Helferinnen und Helfer bis Ende August in der Corona-Teststation in der Korbacher Kilianskirche geleistet. Ihnen allen gebührte der Dank von Dekanin Eva Brinke-Kriebel und Pfarrer Markus Heßler. Die Stadtkirchengemeinde Korbach hatte zum Ende der Sommerferien alle Beteiligten in und um die Kirche eingeladen, um bei einem Grillfest zusammenzukommen und Gedanken auszutauschen.

Bezirkskantor Stefan Kammerer gab zudem Einblicke in die Bauweise der Kuhn-Orgel und zog bei einigen musikalischen Kostproben, im wahrsten Sinne des Wortes, alle Register.

Die Menschen, die zu den Testungen kamen, haben in der Kilianskirche einen Ort gefunden, um zur Ruhe zu kommen, Kirche aber auch als einen Ort der Begegnung wahrgenommen. Pfarrer Markus Heßler beschrieb ebenfalls, dass sich Kirche von jeher um die Gesundheit und das Wohlergehen der Menschen gekümmert habe. „Wir stehen hier also in guter Tradition.“

 

Das Geld, was durch die ehrenamtlichen Testungen eingenommen wird, geht zu 100 Prozent an die Stadtkirchengemeinde. Eines der Projekte, das ganz oben steht, ist die dringende Sanierung des Gemeindehauses am Kilian, das hoffentlich auch wieder nach Corona von vielen Gruppen, von Senioren und Konfis gleichermaßen, rege genutzt wird.

Die Öffnungszeiten der Teststelle werden noch ein wenig eingeschränkt: Testungen finden ab sofort , dienstags und donnerstags, 13 Uhr bis 15 Uhr, mittwochs und freitags, 15 Uhr bis 17 Uhr und sonntags, 14 Uhr bis 16 Uhr, statt.

Geöffnet hat das Testzentrum in der Kilianskirche wie folgt:

-  dienstags und donnerstags von 13 bis 15 Uhr,

- mittwochs und freitags von 15 bis 17 Uhr

- sonntags von 14 bis 16 Uhr.

 

 

Das Testzentrum schließt zum 1.Oktober.

Das Parken während der Zeit des Testens ist auf dem Parkplatz "Enser Straße" für eine Stunde gebührenfrei. Bitte Parkscheibe ins Auto legen!



Wir sind zwar schon lange im Internet vertreten, freuen uns aber immer wieder über Rückmeldungen.

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                  [email protected].

 

Danke für Ihr Interesse!