Wind der verändert...

Das Jahr 2017 entwickelt sich für die Evangelische Stadtkirchengemeinde zu einem Jahr der großen Veränderungen. Das betrifft zunächst die vertrauten Gesichter: Nach der Pensionierung von Günter Engemann im vergangenen Dezember werden im August Merle und Steffen Blum ihre Arbeit im Nikolaibezirk beginnen. Oliver Okun wird im August bei Hamburg eine neue Stelle antreten und damit im Johannesbezirk eine Lücke öffnen, die hoffentlich bald mit einem neuen Gesicht gefüllt wird. Und in der Jugendarbeit hat sich Katharina Dankwort entschieden, im Bereich der Diakonie weiterzuarbeiten. Auch hier also Veränderungen, die zurzeit noch nicht klar sind. ...

Neben neuen Gesichtern erleben wir auch grundlegendere Veränderungen. Das Gemeindezentrum Friedrichstraße wird verkauft. Über viele Jahre haben dort Menschen ihre Kirchengemeinde erlebt. Sie werden das jetzt an anderen Stellen in Korbach forführen können, aber es ist ein Abschied mit Traurigkeit und noch fremder Zukunft. Wir werden mehr zusammenrücken in Korbach. Wo bisher eine sehr eigenständige Arbeit in den Bezirken war, kommt das Gemeinsame mehr in den Blick. Wie wird das sein?

Als Turmhahn sieht man die Dinge ja von sehr weit oben und mit etwas mehr Überblick. Da wundert man sich dann manchmal über die eine oder andere Aufregung. Und weil ich schon so lange hier oben bin, weiß ich auch, wie viel und wie oft sich die Dinge in Korbach schon geändert haben. Ein bisschen Streit gehört wohl dazu - auch wenn den die Kirchenleute so gar nicht gewohnt sind und schon mal heftig erschrecken. Aber das wird schon - denke ich dann. Und wo gearbeitet wird, passieren auch schon mal Fehler. Und am Ende steht die Kirche trotzdem noch. Aber jetzt weht eben erst mal ein Wind der Veränderung, der alle etwas heftiger durchbläst. Ich beobachte es mal weiter ...

 

                             Euer Turmhahn

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